
In meiner langen Praxis als Freihandzeichner hat es sich in zahlreichen künstlerischen Projekten immer wieder gezeigt, dass mir als Zeichner mit dem Skizzieren ein sehr probates Darstellungs- und Analysemittel in die Hand gegeben ist – besonders wenn ich eine Entwurfsidee (noch) nicht durch Begriffe fassen kann.
Zu zeichnen und dabei zu beobachten bedeutet die Formen und Wesen des Gesehenen jenseits von Begriffen wahrzunehmen. Zu zeichnen bedeutet hier zu analysieren.
Aus dieser Erkenntnis hat sich meine Ansatz für meine Arbeit als Dozent für Zeichnen und mein Angebot für eine museumspädogogische Zusammenarbeit entwickelt.
Ich gehe davon aus, dass die meisten Mueumsbesucher*Innen bei einem Besuch in der Wunderkammer Museum eher selten über kunstgeschichtlich profundes Wissen verfügen. Diesen Menschen möchte ich als erfahrener Freihandzeichner (und Freelancer) beim Besuch Ihres Museums zur Seite stehen, und jene durch jeweils individuelle Anleitungen beim Zeichnen und Skizzieren darin unterstützen, dem Wesen der gesehenen Dinge auf die Spur zu kommen.
Throughout my long career as a freehand draftsman, numerous artistic projects have repeatedly shown that sketching provides me, as a draftsman, with a highly effective means of representation and analysis—especially when I am not (yet) able to articulate a design idea in words.
To draw and observe means to understand the shapes of what we see beyond terminology. Drawing is a form of analysis.
Based on this insight, I have developed my approach to my work as a drawing instructor and my proposal for a museum education partnership.
I assume that most visitors to the Wunderkammer Museum rarely have in-depth knowledge of art history. As an experienced freehand draftsman (and freelancer), I would like to assist these visitors during their visit to your museum and help them uncover the essence of the objects they see by providing individualized guidance on drawing and sketching.
